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Nehmen Sie Hilfe an
Wenn Ihnen jemand seine Hilfe anbietet, nehmen Sie sie ruhig an und erlauben Sie so, Ihnen Mitgefühl entgegenzubringen.
Vergessen Sie Ihre Gesundheit nicht
Trauer ist kräftezehrend. Achten Sie daher auf regelmäßiges Essen und Trinken und gönnen Sie sich genügend Ruhe.
Entscheiden Sie nicht vorschnell
Viele Menschen haben z. B. den Entschluss, persönliche Gegenstände von verstorbenen Personen möglichst schnell aus dem Haus zu schaffen, später bereut, weil so wertvolle Erinnerungen unwiederbringlich genommen wurden.
Seien Sie geduldig
Es gibt keine Vorschrift, wann die Zeit des Trauerns beendet sein muss. Auch wenn Sie noch nach Jahren (z. B. am Geburtstag einer verstorbenen Person) von Trauer ergriffen werden, ist das keinesfalls „unnormal“, sondern ein ganz natürlicher Vorgang.
Üben Sie Nachsicht
Seien Sie nicht nur geduldig gegenüber sich selbst, sonder auch gegenüber Ihren Mitmenschen: Wenn diese sich Ihnen gegenüber zurückzuziehen scheinen, ist das häufig ein Zeichen von Hilflosigkeit; und wenn jemand etwas Verkehrtes zu Ihnen sagt, geschieht dies meist aus Ratlosigkeit und nicht in böser Absicht.
Vorsicht vor Medikamenten und Alkohol
Drogen können vorübergehend von Trauer ablenken und so für eine kurze Zeit helfen. Aber sie machen schnell abhängig und ziehen letztlich den Prozess der Trauer nur unnötig in die Länge. Medikamente sollen nur unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt werden!
Suchen Sie Kontakte
Auch wenn viele Menschen in der ersten Zeit der Trauer lieber alleine sein möchten, um Ihre Gefühle ausleben zu können, ist es ratsam, sich nicht in Einsamkeit zu flüchten, sondern Kontakte zu suchen. Gespräche mit anderen Betroffenen, mit Freunden und Bekannten oder mit einem Seelsorger können Ihnen helfen zu merken, dass Sie mit Ihren Sorgen und Gefühlen nicht alleine dastehen.
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